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Die letzte Grenze

Auf so unterschiedlichen Wegen
waren wir uns nah,
saßen uns so entgegen
daß ich Dich nie sah.
Keine Blicke ließen uns erblassen,
keine Wärme tränkte uns.
Waren nie uns nah zu fassen,
nur die Spuren Deines Munds
immer fern
unnahbar weit entfernt.
und wie gern
hätte ich zu sehen Dich verlernt
Ich war der Anbeginn der Distanz,
Du der Augenblick davor.
Es war kein Freudentanz
in dem ich mich verlor.
Du wolltest mir mein Leben lassen
keine Art der Änderung
schien in mein Herz zu passen,
keine Verwandlung
sollte durch Dich
Besitz von mir ergreifen
und so fürchterlich
in mich greifen
und der Ruf
war grausam laut.
Das Vakuum das er schuf
war Dir vertraut...
Doch kaum berührtest
Du mich dort
wo all die Schmerzen sind,
war der Trost der Leere fort,
war ich für all die Farben blind.
kaum wagte ich sie Dir zu zeigen,
als ich anders war.
In Deinen Krater einzusteigen,
stellte meine Hoffnung dar.
Da war kein Pfad der Liebe mehr,
die Fremde sprang Dich drohend an,
ein großes augenloses Heer,
Deine Ängste, griffen an.
Wer weiß,
vielleicht vergaß ich ja,
den letzten Schmerz vor Dir zu schützen,
doch Du bist nicht mehr da,
mein Tränenmeer zu stützen.

Last updated 29.10.2001