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Zwanglos

Stränge feiner Zwänge
wirken durch mein Leben.
Fast zu eng zum Atmen.
Windig ist mein Weg hindurch.
Doch nirgendwo ist Schluß.
Eingeengt in grenzenloser Weite
werde ich erblinden.
Dann erheben sich die Mauern,
stumm gewaltig um mich her
und gebannt verlieren sich Enge,
Zwang und ich.

Last updated 25.06.2001