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Weiches Treiben sanfter Flüssigkeiten
hüllt erfolgreich meine Nerven ein.
Reglos fast, so scheint es, verfolge ich die Spuren,
die mein Schatten wirft.
Vielleicht hält der Schlaf die Zeiten
meiner heißen Neugier klein?
Und die Gier brennt allen Uhren
bewegungslose Zeiger ein?
Träge, träge wache ich verlustlos
über immer dünnre Zeit.
Lege Kopf und Hände in den Schoß
der müden trüben Einsamkeit.
Zögerlich betrachte ich das Fehlen
all der großen Stürme, Triebe, Sorgen,
die mich herzerreißend quälen.
Doch vielleicht schon morgen...
Last updated 25.06.2001