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Am Abend will ich gehen
Werde Dich verlassen
Und bleibe fort.
Am Abend will ich gehen,
Weil nur dann
Mein Weg erscheint.
Er geht direkt in die Ferne,
Weit und tief im Dunkel.
Dort erheben sich die Ängste,
Grau und Furchtbar.
Jenseits aller Zweifel gleite ich
In alle Universen
In denen Du fehlst.
Am Abendhimmel siehst Du mich,
Überlichtschnell rasend in die Unendlichkeit.
Vielleicht denkst Du dann
An die Morgen
Welche uns vereinten,
Doch
Am Morgen,
Nach diesem Abend,
Wirst Du einsam sein.
Und dann ist dort über Dir
Kein Abendhimmel mehr,
Der mich enthält.
Dort über Dir ist dann kein Ort für Schwärze.
In der Helligkeit verbrennend,
Dankst Du mir.
Am Abend will ich kommen.
Werde in Deiner Asche blättern,
Nach den Träumen suchen.
Grausige Funde in den Körnern,
Deine Endlichkeit verliert sich
In den Abgründen zwischen Dir und mir.
Aber Du bist nicht mehr hier.
Abschied ist kein Trost für mich.
Gehen kann ich nur am Abend.
Die Tränen aber kommen gleich danach.
Last updated 28.09.2001