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Flöckchen weißen Wassers
laß ich mir erfrierend
in den Kragen rieseln.
Fröstelnd zittern meine Schultern
meine Arme schlagen Wolken in die Luft.
Dort über ihnen lächelt
ein eisig kalter Himmel
und eine heiße Sonne verspricht,
was sie nicht halten will.
Auch mein Hemd gefriert.
Zieht sich zusammen
und bis mein ausgekühlter Körper
in kleine Splitter bricht
lausche ich Deinem Frostgesang.
Nie wieder werde ich Dein Lachen hören,
nicht einmal mehr Dein fernes Seufzen,
bis ich Scherbenhaufen Dir zu Füßen liege,
mußt Du singen...
Versuche
Frühling, Licht und Wärme
mir zu schenken
werden fehlschlagen.
Wie so oft ist Dein Gesang
nur Todeshauch -
doch es ist das Letzte, das ich hören werde.
Und ich werde Dir ein Lächeln weihen,
kurz bevor ich splitternd Deiner Kälte weiche,
soll dies ein allerletzter Kuß auf Deine vereisten Lippen sein.
Ich klirre zuallerletzt - einfach fort.
Weiße Wasserflöckchen erinnern nicht einmal an Tränen.
Last updated 28.09.2001