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Traumland

Das erste Blitzen Deiner Zähne
sah ich viel zu spät.
Mit süßer Leichtigkeit begriff ich,
daß ich nun Dein Sklave bin.

Trotz der vielen kleinen Schrammen,
fließt mein Blut so heiß,
zügellos durch meine Adern
und drängt schaudernd zu Dir hin.

Dein Spiegelbild in meinen Augen
heizt das Feuer, daß dort glüht,
verdrängt damit die Schmerzen,
die ich hab von Anbeginn.

So, als wolltest Du mich fressen,
stürmst Du mein Gesicht,
will Dich in die Ferne küssen,
streichle sanft Dein Kinn.

Dann entfaltest Du die Flügel,
himmelhoch und weit,
Laß uns weltenbebend fliegen,
Ich der Traum und Du die Träumerin.

Last updated 29.10.2001